Freitag, 13. Januar 2017

Süße Pfannkuchen (Palatschinken) vegan


Heute gibt es ein sehr einfaches Grundrezept für vegane Pfannkuchen, auch Eierkuchen oder Palatschinken genannt.

Süße Pfannkuchen sind einfach und schnell gemacht und gerade bei Kindern sehr beliebt.

Der Pfannkuchen kann nach dem Backen mit Zimt und Zucker bestreut, mit Ahornsirup beträufelt oder mit Fruchtkonfitüre bestrichen werden.
Alternativ kann der Pfannkuchen auch während des Backens mit halben Apfelscheiben oder abgetropften Blaubeeren belegt werden.

Dieses Rezept ist für 4 Portionen.
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten.


Zutaten:


200 g Dinkelmehl
350 g Reis-, Dinkel- oder Haferdrink (ca. 300ml)
2 g Salz (ca. 1/2 TL)
10 g selbstgemachter Vanillezucker
10 g Rohrzucker
Rapsöl zum ausbacken.


Zubereitung:


1. Das Mehl in eine große Schüssel sieben.
Das Salz, den Vanillezucker und den Zucker mit dem Mehl vermischen.

2. Den Pflanzendrink dazugeben und das Ganze schnell mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig mindestens 10 Minuten quellen lassen.

3. Gut 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
Dann eine Suppenkelle voller Teig in die Mitte der Pfanne geben und den Teig unter schwenken in der Pfanne verteilen.



4. Wenn der Pfannkuchen mit Apfel oder Blaubeeren seien soll, diese sofort auf den Teig legen, bevor der Teig ausbackt.

5. Nach circa einer Minute den Pfannkuchen mit dem Pfannenwender vorsichtig vom Boden lösen und weiterbacken, bis die Unterseite bräunlich geworden ist. Dann den Pfannkuchen wenden und von der anderen Seite für gut zwei Minuten ausbacken.


Tipp:


- Zunächst für einen kleinen Test-Pfannekuchen nur ca. 1 EL Teig in die Pfanne geben um die Temparatur zu testen.
Wenn der Pfannkuchen Luftblasen bildet ist die Pfanne zu heiß. Dann die Temperatur noch um eine Stufe reduzieren.
- Zum Wenden lasse ich den Pfannkuchen auf einen großen Topfdeckel gleiten, halte die Pfanne dann umgedreht auf den Topfdeckel und drehe Pfanne und Deckel schnell um 180 Grad.


Nährwertangaben:

(Pfannkuchen einfach mit Reisdrink)




insgesamt ca. pro Portion ca.
Gewicht g 672 168,00
kcal
1841 460,25
kJ
7696,1 1924,03
Eiweiß g 24,78 6,20
Fett g 106,1 26,53
davon
0 0,00
Gesättigte Fettsäuren g 8,23 2,06
Einfach ungesättigte Fettsäuren g 60,3 15,08
Mehrfach ungesättige Fettsäuren g 34,25 8,56
Cholesterin mg 2 0,50
Kohlenhydrate g 192,4 48,10
Ballaststoffe g 7,4 1,85
Natriumchlorid mg 1553,5 388,38
Wasser g 337,84 84,46
Natrium mg 144,2 36,05
Kalium mg 367,78 91,95
Calcium mg 446,1 111,53
Magnesium mg 100,9 25,23
Phosphor mg 431,5 107,88
Eisen (Fe) mg 3,152 0,79
Zink mg 3,452 0,86
Retinol µg 0 0,00
ß-Carotin µg 3300 825,00
Vitamin E mg 19,5 4,88
Vitamin B1 mg 0,705 0,18
Vitamin B2 mg 0,69 0,17
Vitamin B6 mg 1,34 0,34
Vitamin B12 µg 0 0,00
Folsäure µg 107 26,75
Vitamin C mg 0 0,00


(Angaben ohne Gewähr / Quelle Nährwerttabelle Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.)

Dienstag, 10. Januar 2017

Zwieback Tiramisu (vegan)

Tiramisu ist einfach eine leckere Nachspeise.
Während klassische italienische Rezepte auf Eiern und Milchprodukten basieren zeige ich euch hier meine ganz einfache, schnell gemachte und leckere vegane Variante.
Geschmacklich ist dieses vegane Tiramisu definitiv ganz nah an dran am Original.


Das Rezept ist für 4 Personen.
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Kühlzeit: mindestens 12 Stunden


Zutaten:

150 ml starker Kaffee oder Espresso (kalt)
8 Stück veganer Zwieback (ca. 75-80 g)
380 g Haferdrink (entspricht 350 ml oder andere Pflanzen-"Milch" je nach Geschmack)
40 g Maisstärke
20 g selbstgemachter Vanillezucker
35 g Rohrzucker
20 g Rum (54%)
10 g Kakao


Zubereitung:

1. Zuerst den Kaffee/Espresso kochen und erkalten lassen.

2. Die Maisstärke, den Vanillezucker und den Rohrzucker in einer Tasse miteinander vermischen.

3. Den Haferdrink in einem Topf zum Kochen bringen. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Maisstärke-Zucker Mischung zügig unterrühren. Dann den Rum hinzufügen und den Pudding noch einmal aufkochen.

4. Eine Auflaufform (ca. 15 x 15 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.

5. Jetzt 4 Stück Zwieback kurz in den Kaffee eintauchen und den Boden der Auflaufform damit auslegen. 
Dann die Hälfte des Vanillepuddings auf der Zwiebackschicht verstreichen.
Eine zweite Schicht mit Kaffee getränktem Zwieback auslegen und den Rest des Vanillepuddings darauf verteilen.

6. Das Ganze jetzt für 12 Stunden oder mehr in den Kühlschrak stellen.
Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Vanillezucker selbstgemacht

Ein hochwertiger Vanillezucker lässt sich prima selbst herstellen.
Ich benutze diese selbstgemachte Variante anstelle von gekauftem Vanillezucker.
Wenn im Rezept eine Packung Vanillezucker benötigt wird nehme ich statt dessen 1 - 2 Teelöffel vom Selbstgemachten.

Obwohl ich sonst auf Rohrzucker schwöre nehme ich für den Vanillezucker weißen Industriezucker.
Dieser nimmt das Aroma besser auf.


Benötigt werden:


2 Vanilleschoten
Weißer Zucker
1 Schraubglas mit ca. 330 ml Fassungsvermögen.


Zubereitung:


1. Die Vanilleschoten halbieren und dann längs mit dem Messer vierteln (siehe Foto). Einen Teil von dem Vanillemark mit der Rückseite des Messers herausschaben.

2. Die Vanilleschoten und das Vanillemark in das Schraubglas geben und dann bis zur Hälfte mit Zucker auffüllen.

3. Mehrfach kräftig durchschütteln damit sich das Vanillemark gut auflöst.

Idealerweise wird das Glas alle paar Tage mal wieder neu durchgeschüttelt.

Nach spätestens 2 Wochen habt ihr einen Vanillezucker, der zehnmal besser ist als jeder gekaufte.


Tipp: 


- Wenn ihr für ein Gericht Vanillezucker entnommen habt, gebt wieder die gleiche Menge Zucker in das Glas.
- Falls ihr für ein Rezept Vanillemark verwendet gebt die Reste der Schote auch einfach mit in das Glas.
- Auch wenn die Industrie ein Verfallsdatum an die Vanilleschoten schreibt: Der selbstgemachte Vanillezucker hält sich ewig. Ich habe meinen Vanillezucker vor 6 Jahren angesetzt und er wird meines Erachtens immer besser.

Montag, 9. Januar 2017

Wärmende Spaghetti mit Ingwer und Knoblauch (vegan)

Dieses neue vegane Rezept passt perfekt in die Winterzeit.
Mit dem Ingwer sorgt es für eine angenehme innere Wärme bei dezenter Schärfe.

Das Rezept ist für 4 Portionen. 
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten.


Zutaten:


500 g Hartweizen-Spaghetti (optional glutenfreie Mais-Spaghetti)
50 g gehackte Mandeln
100 g Porree/Lauch (ca. eine dicke Stange)
200 g Karotte (eine Große oder zwei Kleine)
100 g Zwiebel (1 mittelgroße Zwiebel)
5 g Knoblauch (ca. 2 Zehen)
80 g Raps- oder Olivenöl
50 g Himbeeressig (ca. 3 EL)
20 g Paprikamark scharf (ca. 1 EL)
80 g Tomatenmark (ca. 4 EL)
100 g/ml Nudelwasser
30 g Rohrzucker (ca. 1 1/2 gehäufte EL)
10 g Salz (ca.2 TL, wenn vorhanden Rauchsalz)
3-5 g Ingwerpulver (ca. 1/2 TL)
Kümmel, Pfeffer und Chiliflocken nach Geschmack
Frische Petersilie


Zubereitung:


1. Die Spaghetti in der Mitte durchbrechen und in Salzwasser bissfest kochen (Vom Kochwasser 100 g aufbewahren).

2. Die gehackten Mandeln ohne Öl rösten.

3. Vom Porree den grünen Teil und die Wurzel entfernen. Die Karotte gründlich mit der Bürste reinigen. Dann den Porree und die Karotte in schmale längliche Stifte schneiden (Vom der Form her ähnlich wie die Spagetti).
Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.

4. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und darin die Zweibel, den Porree und die Karotte anbraten.
Wenn die Zwiebel und der Porree leicht bräunlich werden den Knoblauch hinzufügen und noch gut 1 Minute weiter braten.

5. Mit dem Himbeeressig und dem Nudelwasser ablöschen. Dann das Paprika- und Tomatenmark sowie Zucker, Salz und Ingwerpulver hinzugeben. Das Ganze bei reduzierter Hitze verrühren und mit Kümmel, Pfeffer sowie Chiliflocken pikant abschmecken.

6. Zum Schluss die Spaghetti dazugeben und vermengen. Zum Servieren jede Portion mit einem Esslöffel gerösteten Mandeln bestreuen und mit ein wenig Petersilie dekorieren.


Resteverwertung: 


Wenn etwas übrig geblieben seien sollte, lässt sich der Rest prima als kalter Nudelsalat verwenden.
Hierfür habe ich den Rest nochmal mit Essig, ordentlich Öl und etwas Zitronensaft angemacht.
Hält sich verschlossen im Kühlschrank gut 3 Tage.


Nährwertangaben:





insgesamt ca. pro Portion ca.
Gewicht g 1730 432,50
kcal
2113,3 528,33
kJ
8837,5 2209,38
Eiweiß g 43,385 10,85
Fett g 113,935 28,48
davon
0,24 0,06
Gesättigte Fettsäuren g 8,45 2,11
Einfach ungesättigte Fettsäuren g 64,57 16,14
Mehrfach ungesättige Fettsäuren g 31,105 7,78
Cholesterin mg 1,6 0,40
Kohlenhydrate g 222,42 55,61
Ballaststoffe g 20,14 5,04
Natriumchlorid mg 7546,004 1886,50
Wasser g 472,4 118,10
Natrium mg 613,2 153,30
Kalium mg 2142,5 535,63
Calcium mg 446,3 111,58
Magnesium mg 371,45 92,86
Phosphor mg 555,75 138,94
Eisen (Fe) mg 8,085 2,02
Zink mg 5,455 1,36
Retinol µg 15 3,75
ß-Carotin µg 23955,05 5988,76
Vitamin E mg 33,595 8,40
Vitamin B1 mg 0,484 0,12
Vitamin B2 mg 0,351 0,09
Vitamin B6 mg 1,235 0,31
Vitamin B12 µg 0 0,00
Folsäure µg 214 53,50
Vitamin C mg 53,55 13,39


(Angaben ohne Gewähr / Quelle Nährwerttabelle Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.)